Ein ehemaliger Polizeikommissar aus Frankfurt erklärt in einem Video seine Entscheidung, sowohl den Polizeidienst zu quittieren als auch Deutschland zu verlassen. Der Mann, der inzwischen in Südostasien lebt, sieht einen direkten Zusammenhang zwischen seiner beruflichen Erfahrung und seiner Auswanderung. Seine Analyse stützt sich auf die Beobachtung, dass die Gewaltenteilung als Grundpfeiler der deutschen Demokratie nicht mehr ordnungsgemäß funktioniere.
Besonders kritisch äußert sich der Ex-Beamte über die Medienberichterstattung. Als Polizist vor Ort habe er wiederholt erlebt, dass Medien die Tatsachen völlig verzerrt darstellten. Seine Empfehlung lautet, Nachrichteninhalte um 180 Grad zu drehen, um näher an die Wahrheit zu gelangen. Diese Diskrepanz zwischen erlebter Realität und öffentlicher Darstellung habe sein Vertrauen in die Informationslandschaft nachhaltig erschüttert.
Ebenso problematisch sieht er die Rechtsprechung. Der ehemalige Kommissar behauptet, Richter würden ungleich urteilen und sich dabei von politischen Gesichtspunkten leiten lassen, anstatt das Gesetz konsequent anzuwenden. Menschen aus bürgerlichen Verhältnissen würden härter bestraft als Straftäter mit Migrationshintergrund, denen oft mit mehr Nachsicht begegnet werde. Dies stelle das Prinzip auf den Kopf, dass Gesetze über Menschen stehen und nicht umgekehrt.
Besonders scharf kritisiert er seine ehemaligen Kollegen in der Polizei. Diese hätten "komplett die Hosen voll" und scheuten sich davor, gegen Ausländer zu ermitteln, aus Angst vor dem Vorwurf des Rassismus. Er schildert einen konkreten Fall einer mutmaßlichen Vergewaltigung am Frankfurter Main, bei dem ein Kollege den Einsatz bewusst vermieden habe, um sich nicht mit einem solchen Fall befassen zu müssen. Die Polizei weiche dem politischen Wind und vermeide schwierige Ermittlungen aus Angst vor medialer Kritik.
Der Ex-Polizist gibt zu, mit seiner Auswanderung letztendlich eine egoistische Entscheidung getroffen zu haben - er sei vom "sinkenden Boot" gesprungen. Seine Schilderungen zeichnen das Bild einer Demokratie, die nicht durch einen Putsch, sondern durch schleichende Erosion ihrer Institutionen bedroht sei. Dabei räumt er ein, dass seine spontanen Ausführungen unstrukturiert seien und er Schwierigkeiten habe, seine Erfahrungen angemessen zu vermitteln.
Originalbeitrag von Mein Gedankentagebuch


