Bei den gewaltsamen Ausschreitungen in Bern am vergangenen Wochenende wurden 18 Polizisten verletzt und 57 Gebäude beschädigt. Die Demonstration, die ursprünglich als Antifa-Protest angekündigt war, eskalierte zu schweren Gewaltakten, bei denen Millionenschäden entstanden. Videoaufnahmen zeigen vermummte Demonstranten, die mit Holzlatten auf Polizeibeamte einschlugen und systematisch Sachschäden verübten.
Besonders brisant sind die dokumentierten Angriffe auf Geschäfte und Restaurants, in denen sich zum Teil Familien mit Kindern aufhielten. In einem Fall wurde der Außenbereich eines historischen Restaurants in Brand gesetzt, während sich Personen im Gebäude befanden, die in den ersten Stock flüchten mussten. Die Demonstranten hatten sich offenbar gezielt auf Gewaltakte vorbereitet und trugen Taucherbrillen, Regenschirme sowie Pyrotechnik mit sich.
Die Schweizer Politik steht nun unter Druck, da sowohl die Grünen als auch die SP zur Demonstration aufgerufen hatten, sich aber nach den Gewaltexzessen in Schweigen hüllen. Kritiker werfen den Verantwortlichen vor, die bestehenden Gesetze nicht konsequent angewendet zu haben, um die unbewilligte Demonstration zu unterbinden. Der Sicherheitschef der Stadt Bern sieht sich Rücktrittsforderungen gegenüber.
Die Ereignisse haben eine Debatte über schärfere Gesetze ausgelöst. Einige Politiker fordern eine Änderung des Nachrichtendienstgesetzes, während andere argumentieren, dass die vorhandenen rechtlichen Mittel ausgereicht hätten, wenn sie entschieden angewendet worden wären. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung zeigt sich den Umfragen zufolge empört über die Gewaltexzesse und fordert härtere Maßnahmen gegen derartige Ausschreitungen.
Die umfangreichen Videoaufzeichnungen der Ereignisse, die teilweise von den Demonstranten selbst stammen, sollen nun bei der Strafverfolgung helfen. Experten sprechen von einer beispiellosen Dokumentation der Gewaltakte, die eine lückenlose Aufklärung ermöglichen könnte. Die politischen Folgen der Ereignisse dürften sich bei den nächsten Wahlen bemerkbar machen, da konservative Parteien bereits eine härtere Gangart gegen Extremismus fordern.
Originalbeitrag von Politik mit Kopf


